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#ournewcalmhome - living

Ein offener Wohn- und Essbereich mit Kamin als verbindendem Mittelpunkt

Ein neues Kapitel beginnt – im Elternhaus, das nun zum gemeinsamen Zuhause wird. Für dieses Projekt haben wir den offenen Wohn- und Essbereich, den angrenzenden Wintergarten sowie das Schlafzimmer neu gestaltet. Alle drei Räume sind hier auf der Website als Teil des Projekts #ournewcalmhome zu sehen.
Der Wunsch unserer KundInnen: ein Kamin und etwas mehr räumliche Struktur im großen, offenen Erdgeschoss. Statt zusätzlicher Wände haben wir deshalb mit gezielten raumbildenden Elementen gearbeitet. Die Treppe wurde etwas geschlossen um dem neu positionierten Essbereich mehr Ruhe zu geben und den gewünschten Kamin haben wir als Raumteiler konzipiert. Er zoniert den Wohn- und Essbereich, ohne die Offenheit des Grundrisses zu verlieren, und wird gleichzeitig zum atmosphärischen Mittelpunkt des Hauses, da er von drei Seiten aus einsehbar ist. Auf der Wohnseite integriert er TV und Technik, während er zum Essbereich hin eine einladende Sitzbank schafft.
Auch der Wintergarten wurde bewusst stärker in das Wohnkonzept eingebunden und ist nun ein heller Rückzugsort zum Lesen, Entspannen oder für Gespräche mit Blick ins Grün. Mit natürlichen Materialien, dezenten Kontrasten und dem Spiel aus hell und dunkel haben wir, ganz nach dem Wunsch unserer Kunden, einen modernen Look geschaffen, der Geborgenheit und Stil verbindet und das Haus nun ganz zu Ihrem macht.

Vorher

Wie schafft man mehr Geborgenheit in einem großen offenen Grundriss?

Unser Designgedanke:

Offene Grundrisse wirken großzügig und modern, können sich im Alltag aber manchmal überraschend unruhig anfühlen. Aus wohnpsychologischer Sicht liegt das daran, dass unser Gehirn Räume besser wahrnimmt, wenn sie eine klare Struktur und erkennbare Zonen haben.
Geborgenheit entsteht deshalb nicht unbedingt durch kleinere Räume, sondern durch räumliche Orientierungspunkte. Elemente wie Raumteiler, Möbelgruppen oder architektonische Strukturen helfen unserem Gehirn, unterschiedliche Bereiche zu erkennen – etwa für Essen, Wohnen oder Entspannen.
Auch Fokuspunkte im Raum spielen eine wichtige Rolle. Unser Blick sucht automatisch nach einem Zentrum, an dem er „andocken“ kann. In vielen Wohnräumen übernehmen diese Rolle beispielsweise ein Kamin, ein großes Fenster oder ein markantes Möbelstück. Solche Elemente geben dem Raum eine visuelle Ordnung und lassen ihn automatisch ruhiger wirken.
Ein weiterer Faktor ist die Position von Laufwegen. Wenn Sitzbereiche direkt in Durchgangszonen liegen, entsteht häufig ein unterschwelliges Gefühl von Unruhe. Werden Aufenthaltsbereiche dagegen etwas geschützt angeordnet, fühlen wir uns deutlich entspannter.
Materialien und Licht beeinflussen die Wahrnehmung ebenfalls stark. Warme Materialien, textile Oberflächen und weiche Lichtquellen reduzieren visuelle und akustische Reize. Dadurch wirkt selbst ein großer Raum ruhiger und wohnlicher.
Geborgenheit in offenen Grundrissen entsteht also meist durch ein Zusammenspiel aus Struktur, Fokuspunkten, geschützten Sitzbereichen und einer ruhigen Material- und Lichtgestaltung.

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Dein Zuhause sollte ein Ort sein, der dir Kraft gibt, nicht nimmt! Schieb es nicht länger hinaus, sondern lass es uns gemeinsam anpacken! Erzähl uns von deinem Raum in einem kostenlosen Erstgespräch per Videocall oder Telefon.

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