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#beautifulbarn
Wie aus einer ehemaligen Stellmacherei ein gemütliches Wohnzimmer mit Essbereich und ruhiger Leseecke wurde
Dieses Wohnzimmer befindet sich in einer ehemaligen Stellmacherei – einem Gebäude mit viel Geschichte, hohen Decken und großzügigem Raumgefühl. Gleichzeitig stellte der große, verwinkelte Grundriss die Familie vor eine Herausforderung: Trotz der beeindruckenden Architektur wirkte der Raum ungemütlich und die Möbel standen eher zufällig im Raum.
Die zentrale Aufgabe bestand deshalb darin, dem großen Wohnraum eine klare Struktur zu geben und verschiedene Nutzungsbereiche sinnvoll zu verbinden. Ein Raumteiler wurde dabei zum entscheidenden Element der neuen Raumaufteilung. Er schafft Orientierung im Raum und ermöglicht gleichzeitig offene Blickachsen.
Der Essbereich wurde bewusst in den lichtdurchfluteten Bereich nahe der Küche verlegt, wo die vielen Fenster für eine besonders schöne Atmosphäre sorgen. Das Wohnzimmer selbst richtet sich nun klar auf den Kamin aus, der endlich auch vom Sofa aus sichtbar ist und zum natürlichen Mittelpunkt des Raumes wird.
Unter der Galerie entstand zusätzlich eine ruhige Leseecke – ein gemütlicher Rückzugsort zum Lesen oder Musik hören. Gleichzeitig war es wichtig, vorhandene Möbelstücke der Familie zu integrieren. Alte Schränke, Vitrinen und ein Vertiko wurden deshalb bewusst in das neue Konzept eingebunden.
So entstand ein Wohnzimmer, das die besondere Architektur der ehemaligen Stellmacherei bewahrt und gleichzeitig durch klare Zonen, warme Materialien und eine durchdachte Möbelanordnung deutlich gemütlicher geworden ist.

Vorher
Wie richtet man einen großen, verwinkelten Wohnraum gemütlich ein?
Unser Designgedanke:
Große Wohnräume mit vielen Winkeln oder offenen Bereichen wirken oft beeindruckend, fühlen sich im Alltag aber schnell ungemütlich an. Der Grund dafür ist meist fehlende Orientierung im Raum. Unser Gehirn sucht nach klaren Bereichen, in denen wir uns sicher und geborgen fühlen.
Ein wichtiger Ansatz ist deshalb eine durchdachte Zonierung. Verschiedene Bereiche für Wohnen, Essen oder Lesen werden bewusst definiert, ohne den Raum vollständig zu unterteilen. In diesem Projekt wurde ein offenes Regal als Raumteiler eingesetzt. Es strukturiert den Raum und sorgt gleichzeitig dafür, dass das Sofa eine „geschützte“ Rückseite bekommt. Wohnpsychologisch ist das ein wichtiger Effekt: Menschen fühlen sich deutlich wohler, wenn sie nicht frei im Raum sitzen, sondern etwas im Rücken haben – unser Gehirn reagiert darauf immer noch wie früher, als mögliche Gefahren von hinten kommen konnten.
Auch Materialien, Farben und Textilien spielen eine große Rolle für die Atmosphäre. Dunklere Wandflächen und die nun hervorgehobenen Holzbalken geben dem großen Raum mehr Tiefe und Wärme. Vorhänge, Teppiche und strukturierte Materialien bringen zusätzliche Weichheit in den Raum und verbessern gleichzeitig die Akustik – ein wichtiger Faktor, damit sich ein großer Raum wirklich gemütlich anfühlt.
So entsteht aus einem großen, offenen Raum eine Umgebung mit klaren Bereichen, angenehmer Akustik und einem Gefühl von Geborgenheit, ohne die beeindruckende Architektur der ehemaligen Stellmacherei zu verlieren.

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