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#firstimpression

Ein Eingangsbereich als Auftakt – der Flur wird Teil des Wohnkonzepts

Für eine stilbewusste Familie, mit der wir bereits mehrere Räume ihrer Wohnung gestaltet haben, durften wir dieses Mal den Flur neu denken. Ihr Wunsch: ein stimmiger, besonderer Eingangsbereich mit Vintage Elementen und mutiger Farbe.
Unser Ziel war es, den Flur nicht nur funktional zu gestalten, sondern ihm ein starkes visuelles Konzept zu geben – als Bindeglied zwischen den anderen Räumen der Wohnung. Dafür haben wir ein Farbkonzept entwickelt, das bestehende Farben aus Wohnbereich, Küche und Bad aufgreift und mit einem frischen Blaugrün sowie kräftigem Kirschblütenrosa kombiniert.
Statt großer, wuchtiger Möbel kamen schlichte Stücke mit Charakter zum Einsatz. Ein wenig Vintage, ein bisschen Mut zur Farbe und das richtige Maß an Leichtigkeit machen den Look aus. Durch gezielte Wandgestaltung und harmonische Proportionen wird aus einem einfachen Durchgang ein Ort mit Aufenthaltsqualität.

Vorher

Wie gestaltet man einen Flur so, dass er nicht nur Durchgang ist, sondern sofort Atmosphäre vermittelt?

Unser Designgedanke:

Der erste Eindruck entsteht nicht im Wohnzimmer.
Er entsteht in den ersten Sekunden nach dem Eintreten — und genau deshalb wirkt ein Flur oft entweder überraschend stimmig oder merkwürdig unruhig, ohne dass man genau sagen kann warum.

Viele Flure werden rein funktional behandelt: weiße Wände, einzelne Möbelstücke, vielleicht ein Schuhregal. Das Problem dabei ist nicht die Einrichtung selbst, sondern dass dem Raum eine klare Rolle fehlt. Unser Gehirn sucht beim Ankommen Orientierung. Bekommt es stattdessen nur einen neutralen Übergangsbereich, entsteht kein „Ankommen-Gefühl“, sondern ein Durchgangsgefühl — und das überträgt sich unbewusst auf die ganze Wohnung.

Hier haben wir den Flur bewusst als Bindeglied zwischen den Räumen gestaltet.
Das Farbkonzept greift vorhandene Farben aus Wohnbereich, Küche und Bad auf und verbindet sie zu einer zusammenhängenden Geschichte. Das Blaugrün führt ruhig in die Wohnung hinein, während das warme Rosé den Eingangsbereich weicher und persönlicher macht. Statt neutraler Weißflächen entstehen bewusst gesetzte Farbzonen, die Orientierung geben: Man versteht intuitiv, wo man sich befindet.

Auch die Möblierung folgt diesem Gedanken. Keine großen Garderobenblöcke, sondern leichtere Einzelstücke mit Charakter, die den Raum strukturieren ohne ihn zu verstellen. Der Schuhbereich, der Spiegel und die Ablage bilden zusammen eine kleine Ankommenszone: Schlüssel ablegen, Schuhe wechseln, kurz innehalten. Genau dieser Moment ist wohnpsychologisch entscheidend — er markiert den Übergang vom Außen ins Private.

Die Wandgestaltung übernimmt zusätzlich eine wichtige Aufgabe. Bilder und Proportionen wurden so gesetzt, dass Blickachsen entstehen und der Flur nicht länger wie ein langer Schlauch wirkt. Man schaut nicht mehr einfach durch den Raum hindurch, sondern bleibt visuell hängen. Dadurch bekommt der Bereich Aufenthaltsqualität, obwohl er eigentlich nur wenige Quadratmeter hat.

Ein Flur muss also nicht größer werden, um zu wirken.
Er braucht eine klare Gestaltungsidee. Sobald er Orientierung gibt, Farben einordnet und den Wechsel zwischen Außenwelt und Zuhause unterstützt, verändert sich die Wahrnehmung der gesamten Wohnung — noch bevor man das Wohnzimmer überhaupt erreicht.

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