WHERE DESIGN MEETS EMOTION

3-ZIMMER-WOHNUNG #fullofcharacter
Individuelle Wohnungsgestaltung mit Dark-&-Moody-Flair und ganz viel Persönlichkeit
Wie wird aus einer gewöhnlichen Plattenbauwohnung ein Zuhause, das wirklich zu seinem Bewohner passt? Für dieses Projekt durften wir fast die gesamte Wohnung gestalten – mit einem ungewöhnlich vielfältigen Mix aus persönlichen Vorlieben, vorhandenen Lieblingsstücken und ganz unterschiedlichen Stilrichtungen.
Unser Kunde mochte Industrial, Japandi und Traditional genauso wie moderne und minimalistische Elemente und wünschte sich insgesamt eine dunkle, gemütliche Atmosphäre. Statt uns für einen dieser Stile zu entscheiden, haben wir daraus eine eigene Designsprache entwickelt: Dunkle, warme Farben treffen auf natürliche Hölzer, Metall, moderne Formen und traditionelle Einzelstücke. Vorhandene Möbel, Kunst und persönliche Erinnerungsstücke wurden dabei bewusst Teil des neuen Interiors.
Auch jeder Raum durfte seine eigene Geschichte erzählen. In der Küche haben wir den Wunsch nach einem Lost-Place-Look mit verwitterten Oberflächen, altem Holz, Metall und üppigem Grün wohnlich interpretiert. Das Schlafzimmer ist subtil von der Enterprise-D aus Star Trek: The Next Generation inspiriert, ohne zum Themenzimmer zu werden. Im Büro treffen eine wohnpsychologisch durchdachte Arbeitsplatzgestaltung auf persönliche Kunst und Erinnerungsstücke, während der Flur mit seiner mutigen, dunkelroten Gestaltung selbst zum Statement wird.
Was die unterschiedlichen Räume zusammenhält, ist eine gemeinsame Farb- und Materialwelt. Das tiefe Burgunderrot der bereits vorhandenen Küchenfronten haben wir immer wieder aufgegriffen und damit einen roten Faden geschaffen, der sich hier sogar wortwörtlich durch die Wohnung zieht. Beige- und Brauntöne, dunkles Blau, Holz und gezielte Metallakzente ergänzen die Palette.
So ist eine Wohnung entstanden, die sich keinem einzelnen Einrichtungsstil unterordnet. Statt Trends in den Mittelpunkt zu stellen, haben wir die Persönlichkeit ihres Bewohners zum Ausgangspunkt gemacht.

Vorher
Wie kombiniert man verschiedene Einrichtungsstile, ohne dass die Wohnung unruhig wirkt?
Unser Designgedanke:
Verschiedene Einrichtungsstile zu kombinieren funktioniert besonders gut, wenn sie durch wiederkehrende Farben, Materialien und Formen miteinander verbunden werden. Nicht jedes Möbelstück muss derselben Stilrichtung folgen – entscheidend ist, dass es Elemente gibt, die sich durch die Räume ziehen und dem Auge Orientierung geben.
Gerade der Mix aus Alt und Neu kann einem Zuhause viel Persönlichkeit verleihen. Ein Erbstück oder Vintage-Möbel darf neben einem modernen Designstück stehen, Industrial kann auf Japandi treffen und klassische Details können mit minimalistischen Formen kombiniert werden. Spannende Kontraste machen Räume oft erst interessant. Wichtig ist nur, nicht gleichzeitig bei Farben, Materialien, Formen und Mustern völlig neue Welten aufzumachen.
Eine gemeinsame Farbpalette ist deshalb einer der einfachsten Wege, unterschiedliche Stile zusammenzuführen. Dabei müssen nicht einmal alle Räume gleich aussehen. Wiederholt sich beispielsweise eine Akzentfarbe an verschiedenen Stellen, entsteht unterbewusst ein roter Faden. Gleiches gilt für wiederkehrende Holzarten, Metalle oder Textilien.
Am Ende sollte ein Zuhause deshalb weniger die Frage beantworten: „Welcher Einrichtungsstil ist das?“, sondern vielmehr: „Passt es zu den Menschen, die hier leben?“ Ein stimmiges Interior darf verschiedene Einflüsse haben – und gerade dadurch individuell und charaktervoll werden.
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