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#refinedbynature-office

Ein wohnliches Homeoffice für zwei – Teil eines ganzheitlich gestalteten Erdgeschosses

Dieses Homeoffice ist Teil des Erdgeschossprojekts #refinedbynature, bei dem mehrere Räume des Hauses neu gestaltet wurden – darunter das Wohn- und Esszimmer, ein Gästezimmer sowie dieses Büro für zwei Arbeitsplätze. Ziel des Gesamtkonzepts war es, eine ruhige, natürliche Gestaltungslinie durch die Räume zu führen und gleichzeitig klare Funktionen für den Alltag der Bewohner zu schaffen.
Der Raum selbst war zuvor zwar funktional genutzt, wirkte jedoch wenig durchdacht und eher zusammengewürfelt. Im neuen Konzept wurde er deshalb nicht nur als Arbeitsplatz betrachtet, sondern bewusst wohnlicher gestaltet, als man es von einem klassischen Büro erwarten würde.
Die beiden Schreibtische bilden das Zentrum des Raumes und sind symmetrisch angeordnet. Diese klare Struktur sorgt für visuelle Ruhe und schafft zwei gleichwertige Arbeitsplätze mit ausreichend Bewegungsfreiheit. An der Rückseite der Tische integrierte Filzpaneele sorgen für eine bessere Raumakustik und lassen Kabel sowie Technik optisch verschwinden, sodass die Arbeitsplätze insgesamt ruhiger und aufgeräumter wirken.
Gleichzeitig bleiben die Laufwege frei. Der Zugang zur Terrassentür bleibt offen und die Durchgänge zwischen den Arbeitsplätzen sind kompakt, aber funktional dimensioniert. Dadurch entsteht eine klare Wegeführung, ohne dass jemand im Durchgangsbereich sitzt.
Eine besondere Rolle spielt die Erkernische am Fenster, die eine bewusste Unterstützung für konzentriertes Arbeiten bildet. Hier entstand eine kleine Loungezone mit Sofa und Pouf – ein Ort für kurze Pausen oder Gespräche. Die vorhandene Rankpflanze wurde dabei gezielt in die Gestaltung integriert und darf sich an der Decke entfalten. Zwei Bodenstrahler setzen sie zusätzlich in Szene und schaffen ein ruhiges Lichtspiel im Raum.
Auch die Ausrichtung der Arbeitsplätze folgt einer klaren Idee. Durch die Glastür entsteht eine Blickachse vom Wohnbereich bis in den Erker, wo die Pflanze als natürlicher Fokuspunkt wirkt. Statt auf den Arbeitsplatz der anderen Person zu schauen, fällt der Blick so automatisch ins Grün – ein Effekt, der aus wohnpsychologischer Sicht Konzentration und visuelle Ruhe unterstützt.
Gestalterisch greift das Büro die Farbwelt der anderen Räume des Projekts auf. Sanfte Grünnuancen, warme Beige- und Weißtöne sowie punktuelle schwarze und messingfarbene Akzente sorgen dafür, dass der Raum hell, strukturiert und gleichzeitig wohnlich wirkt.
So entstand ein Arbeitszimmer für zwei Personen, das funktional organisiert ist und sich dennoch selbstverständlich in das ruhige Gesamtkonzept des Erdgeschosses einfügt.

Vorher

Sollte der Schreibtisch im Homeoffice immer zur Tür ausgerichtet sein?

Unser Designgedanke:

In der Wohnpsychologie gilt oft die sogenannte Command Position als ideale Ausrichtung für einen Schreibtisch. Dabei sitzt man so, dass die Tür im Blickfeld liegt, ohne direkt davor zu sitzen. Der Hintergrund dieser Regel ist einfach: Unser Gehirn fühlt sich entspannter, wenn wir den Raum überblicken können und nicht überrascht werden. Wer mit dem Rücken zur Tür arbeitet, bleibt unterbewusst oft etwas aufmerksamer – was Konzentration und Ruhe beeinträchtigen kann.
Trotzdem ist diese Regel kein starres Gesetz. Gute Raumplanung entsteht immer aus dem Zusammenspiel verschiedener Faktoren: Grundriss, Licht, Blickachsen, Laufwege und natürlich den individuellen Bedürfnissen der Bewohner.
In diesem Homeoffice haben wir uns deshalb bewusst für eine andere Lösung entschieden. Die beiden Schreibtische orientieren sich zur Fensterseite und stehen symmetrisch im Raum. Dadurch entsteht eine ruhige, klare Struktur, die unser Auge automatisch ordnet und Konzentration unterstützt.
Gleichzeitig führt die Blickachse vom Arbeitsplatz bis in den Erkerbereich mit der Rankpflanze. Statt auf den Arbeitsplatz der anderen Person zu schauen, fällt der Blick also ins Grün. Aus wohnpsychologischer Sicht ist das kein Zufall: Naturbezüge können nachweislich helfen, mentale Ermüdung zu reduzieren und die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern. Schon kleine visuelle Naturimpulse – Pflanzen, Bäume oder auch der Blick in einen Garten – unterstützen unser Gehirn dabei, sich schneller zu regenerieren und wieder fokussiert zu arbeiten.
Auch funktionale Aspekte spielten eine Rolle: Die Ausrichtung ermöglicht einen ruhigen, aufgeräumten Hintergrund für Videocalls, während die Laufwege im Raum frei bleiben und niemand im Durchgangsbereich sitzt.
Aus wohnpsychologischer Sicht kann deshalb auch eine scheinbare Abweichung von klassischen Regeln sinnvoll sein. Entscheidend ist immer der Gesamtkontext des Raumes – und genau den betrachten wir bei jedem Projekt individuell.

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