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#stripedplayroom

Mehr Ordnung, mehr Spielraum – ein Kinderzimmer, das Struktur und Fantasie verbindet

Das Spielzimmer der beiden Schwestern sollte fröhlich, gemütlich und alltagstauglich werden. Bisher fehlten vor allem feste Plätze für Spielsachen, Bücher und Bastelmaterial – vieles stand am Boden oder wanderte ständig durch den Raum. Ziel war deshalb ein Kinderzimmer, das Freude macht, aber gleichzeitig Struktur in den Alltag bringt.
Ausgangspunkt für das Gestaltungskonzept war die vorhandene hellblau gestreifte Deckenlampe die bleiben sollte. Darauf aufbauend entstand eine harmonische Farbwelt aus sanftem Hellblau, pudrigem Rosé, warmem Beige und Akzenten in Bordeauxrot und Ultramarinblau. Die Streifen an den Wänden sind bewusst gestrichen statt tapeziert – so kann das Design einfach selbst umgesetzt werden.

Viele vorhandene IKEA-Möbel, insbesondere mehrere Kallax-Regale, sollten bleiben. Statt sie zu ersetzen wurden sie durch neue Farben, Zierleisten und besondere Griffe aufgewertet und mit zusätzlichem geschlossenem Stauraum und Körben ergänzt. Dadurch wirkt der Raum ruhiger und Spielsachen haben endlich einen festen Platz.
Unter der Dachschräge entstand der zentrale Spiel- und Rückzugsbereich. Ein großer Teppich, weiche Sessel und ein niedriger Tisch schaffen Platz zum Lesen, Puzzeln, Spielen oder Fernsehen. Tisch und Sitzmöbel sind bewusst leicht gewählt, damit die Kinder den Raum selbstständig umstellen können – je nachdem, ob sie Ruhe möchten oder Platz zum Toben brauchen.

Für die jüngere Schwester wurde zusätzlich ein eigener Arbeitsplatz integriert. Der Schreibtisch steht bewusst ruhig, mit dem Rücken zum Raum und nah am Fenster – so entsteht ein konzentrierter Bereich zum Malen und für die ersten Hausaufgaben.
So wurde aus einem ungeordneten Zimmer ein vielseitig nutzbares Kinder- und Spielzimmer, das Ordnung erleichtert, Selbstständigkeit unterstützt und trotzdem Raum für Fantasie lässt.

Vorher

Wie organisiert man ein Kinderzimmer, damit Kinder selbst Ordnung halten können?

Unser Designgedanke:

Kinder können Ordnung erstaunlich gut lernen – wenn der Raum sie dabei unterstützt. Entscheidend ist, dass Spielzeug nicht einfach verstaut wird, sondern klare, verständliche Plätze bekommt.
Aus entwicklungspsychologischer Sicht hilft Struktur Kindern dabei, sich im Raum zu orientieren. Wenn bestimmte Dinge immer am gleichen Ort liegen, entsteht eine Art mentale Landkarte: Bücher gehören hierhin, Bastelsachen dorthin, Figuren oder Bausteine in eine andere Box. Das erleichtert nicht nur das Aufräumen, sondern auch das eigenständige Spielen.
Besonders gut funktionieren offene und leicht zugängliche Aufbewahrungssysteme wie Regale mit Körben oder Boxen. Kinder sehen sofort, was sich darin befindet, und können Spielzeug selbstständig herausnehmen und wieder zurücklegen. Geschlossene Schränke sind für kleinere Kinder dagegen oft weniger intuitiv.
Auch die Menge spielt eine wichtige Rolle. Zu viele Spielsachen gleichzeitig können überfordern und führen häufig dazu, dass Kinder den Überblick verlieren. Eine begrenzte Auswahl pro Kategorie hilft, den Raum übersichtlich zu halten und fördert gleichzeitig die Konzentration beim Spielen.
Klare Spielzonen unterstützen diese Struktur zusätzlich. Ein Bereich zum Lesen, ein Platz zum Basteln oder Malen mit entsprechenden Aufbewahrungslösungen und eine freie Fläche zum Spielen helfen Kindern, ihre Aktivitäten zu organisieren. Das Gehirn verbindet bestimmte Orte mit bestimmten Tätigkeiten – ähnlich wie Erwachsene ihren Arbeitsplatz vom Wohnbereich trennen.
Wichtig ist außerdem, dass Möbel und Aufbewahrungssysteme auf Kinderhöhe geplant werden. Wenn Kinder selbst an ihre Dinge herankommen, können sie Verantwortung für ihren Raum übernehmen. Genau das stärkt Selbstständigkeit, Orientierung und das Gefühl, den eigenen Alltag aktiv mitzugestalten.
So entsteht ein Spielzimmer, das nicht nur aufgeräumter wirkt, sondern Kindern auch hilft, ihre Umgebung besser zu verstehen – und Ordnung ganz selbstverständlich in den Alltag zu integrieren.

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